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Kultur-Auslegeordnungen.

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Nützliche Arbeitsunterlage

Die Gemeinden von Zürioberland Kultur sind daran, eine Kultur-Auslegeordnung zu erstellen. Darin listen sie alles vom Menschen Erschaffene, das für die Gemeinde bedeutsam ist. Bedeutsam meint: Die Gemeinde prägend, wichtig für die Bevölkerung, identitätsstiftend, das Zugehörigkeitsgefühl stärkend.

Die Kultur-Auslegeordnung bringt in dreifacher Hinsicht einen beachtlichen Nutzen:

  1. In der Gemeinde wird die vielfältige Kultur ins Bewusstsein von Behörden und Bevölkerung gerufen. Die Auslegeordnung bildet die Grundlage für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und eine vielfältige Nutzung im Schulunterricht. Sie fördert die kulturelle Teilhabe.
  2. Dank des gleichen Rasters werden der Informationsaustausch und damit die Zusammenarbeit in der Region erleichtert. Aufwändige Umfragen erübrigen sich.
  3. Die laufende Nachführung der Kultur-Auslegeordnung ermöglicht den Gemeinden wie auch der Region Veränderungen und Handlungsbedarf besser zu erkennen.

Laufende Nachführung

Die Kultur-Auslegeordnung soll laufend nachgeführt und jeweils Anfang einer Amtsdauer von der Exekutive abgenommen werden. Mit Beschluss des Gemeinderates Bauma vom 6. September 2017 und der Beschluss des Stadtrates Wetzikon vom 19. September 2018 sind so die Kultur-Auslegordnung der Gemeinde Bauma und die Kulturerbe-Auslegeordnung der Stadt-Wetzikon genehmigt worden.  Nächstens ist auch Seegräben so weit. Die Kulturkommission hofft, dass im Laufe des 2019 die anderen Gemeinden nachziehen. Der Stand der Kultur-Auslegeordnungen in den Gemeinden von Zürioberland Kultur wird laufend nachgeführt.

Lange Vorgeschichte

2010 startete der frühere Ustermer Stadtpräsident  Hans Thalmann das Projekt «Kulturerbe Zürcher Oberland» mit dem Ziel, die Pflege des Kulturerbes zu einem festen Teil der regionalen Politik zu machen. Zuvor hatte das grosse Forschungsprojekt «Leben in der S5-Stadt» festgestellt, dass das Zürcher Oberland wohl alles biete, was man heute zum Leben braucht, aber zu einer etwas gesichtslosen Agglomeration zu verkommen drohe. Nebst nebst der Landschaft sei das reiche Kulturerbe durchaus geeignet, der Region Profil zu geben.

Um einen Überblick über das vorhandene Kulturerbe zu gewinnen wurden alle 44 Gemeinden in der Region besucht und mit ihnen zusammen eine Kulturerbe-Auslegeordnung ihrer Gemeinde erstellt. Diese wurde erstmals in Russikon mit Beschluss des Gemeinderates vom 19. August 2014 veröffentlicht, was die Zeitungsberichte auslöste. Die Schulpflege wurde eingeladen, der Vermittlung des Kulturerbes und der Ortsgeschichte einen festen Platz im Unterricht einzuräumen – nicht ohne Erfolg wie sich später zeigte.

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