Kultur-Auslegeordnungen.

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Die  Kultur-Auslegeordnungen der Gemeinden wurden von der Projektgruppe «Kulturerbe» ins Leben gerufen. Heute dienen sie dazu, in allen Gemeinden des Zürcher Oberlandes ihr Kulturerbe und Kulturleben, wertvolle Landschaften und Naturräume, aber auch Traditionen und Bräuche zusammeln und aufzuzeigen. Die Auslegeordnungen werden laufend von den Gemeinden  überarbeitet.

Die Auslegeordnung soll dazu beitragen, verstärkt das eigene Kulturerbe wahrzunehmen und zu ihm Sorge zu tragen. Für Schulen kann die Auslegeordnung eine Grundlage bilden, der Jugend die Geschichte und die Errungenschaften der Gemeinde näher zu bringen.

Russikon als Vorzeigebeispiel

Die Gemeinde Russikon hat die Auslegeordnung im Gemeinderat zur Kenntnis genommen und die Schulpflege eingeladen, das Papier im Unterricht einfliessen zu lassen. Folgendes hat die Gemeinde beschlossen:

  1. Von der Auslegeordnung Kulturerbe Stand Frühjahr 2015 wird zustimmend Kenntnis genommen.
  2. Das Dokument wird auf der Gemeindewebsite veröffentlicht.
  3. Die Bevölkerung wird via Medien darauf aufmerksam gemacht.
  4. Die Schulpflege wird eingeladen, der Vermittlung des Kulturerbes und der Ortgeschichte einen festen Platz im Unterricht einzuräumen.
  5. Die Auslegeordnung wird in fünf Jahren wieder auf den neuesten Stand gebracht.

Der Gemeinderat genehmigte die Auslegeordnung. Die Auslegeordnung selbst, der Gemeinderatsbeschluss und Medienberichte darüber sind im Downloadfenster zu finden.

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